30.09.2009
Steuerung der SW Entwicklung mittels KPI
April 2009 - Juni 2010: Steuerung der Software Entwicklung mittels KPI System
Aufbau eines Kennzahlensystems für Software Delivery bei einer Schweizer Bank zur Steuerung von Software Development Life Cycle Prozessen, Projekten und der Organisation mit dem Ziel, die Arbeitsprozesse kontinuierlich zu verbessern und die Auswirkungen von Entscheidungen bewerten zu können. Informationen sind der Schlüssel zu effizientem Projekt-, Prozess- und Organisationsmanagement und ermöglichen die Identifizierung von Optimierungspotentialen und somit nachhaltige Verbesserungen.
1 – Projektumfeld Im IT Umfeld einer Schweizer Bank war Level 2 des CMMI Maturity Modells im Software Delivery Prozess bereits erreicht. Das bedeutet, dass die Prozesse beschrieben und eingeführt sind, gelebt werden und eine Projektmanagementmethode etabliert ist. Fokus des beschriebenen Projektes war das Requirement Engineering, d.h. die Aufnahme und Spezifikation von Anforderungen an das zu entwickelnde Kennzahlensystem.
2 – Herausforderung Um Level 3 des CMMI Maturity Modells erreichen zu können bedarf es hinsichtlich des Kennzahlensystems der Festlegung und Ermittlung von Key Performance Indikatoren (KPI) sowie deren Bereitstellung für die Projekt-, Prozess- und Organisationsverantwortlichen zur Unterstützung der Steuerung und zur Identifikation von Verbesserungspotential. Voraussetzung hierzu ist das Sammeln aller Informationen aus verschiedenen Datenquellen (sowohl automatisch als auch manuell), das Speichern in einem Repository, das Errechnen der definierten KPIs sowie das zur Verfügung stellen der KPIs in Reports bzw. via Schnittstelle zu statischen Analysetools.
3 – Warum PRAGMATICA Kompetenzen und Projekterfahrungen der Pragmatica zu folgenden Bereichen waren grundlegende Erfolgsfaktoren zum Erreichen des CMMI Maturity Level 3: - Requirement Engineering-Methoden und -Tools (u.a. Use Cases, UML) - Software Delivery Prozesse (u.a. RUP) - CMMI - Projekt- und Prozessmanagement-Know-how und -Methodenwissen (u.a. PRINCE 2, PMI, CMMI)
4 – Ergebnisse Alle projekt- und prozessbezogenen Informationen sind in einem Repository gespeichert, adäquate KPIs ermittelt und werden in Reports und zu Analysezwecken zur Verfügung gestellt. Hierdurch wird den Projektmanagern und Prozess-Ownern die Steuerung von Projekten und Prozessen sowie das Identifizieren von Optimierungspotentialen ermöglicht, um nachhaltige Verbesserungen herbeizuführen. Durch die Konsolidierung der Daten auf Projekt-Portfolio- und Organisationsebene wird eine Übersicht für das Management gewährleistet.
5 – Benefits Das Sammeln umfangreicher Prozess- und Projektdaten war bisher sehr zeitintensiv und kostspielig. Durch zeitnahe Informationen können Problembereiche frühzeitig identifiziert und Maßnahmen ergriffen werden, bevor sie sich als kritisch erweisen. Die definierte zeitsparende Lösung beeinflusst den Projekt- und Prozesserfolg maßgeblich positiv, indem sie die Produkt- und Prozessqualität verbessert, Kosteneinsparungen identifiziert, die Transparenz verbessert, unwirksame Prozesse aufhebt und Vergeudungen minimiert.

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