We care – ein privates Engagement wird zu einem Corporate Social Responsibility Beitrag

we care!

Pragmatica social Engagement

Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiterin Esther Disch, die ihr Digitalisierungs-Knowhow genutzt hat, um für das Surprise Strassenmagazin den Weg ins Cashless Payment zu ebnen.

Esther, wie kam es zu deinem Engagement für Surprise?

Ich kaufe schon seit vielen Jahren das Surprise Strassenmagazin. Doch wie viele andere habe ich seit der Pandemie kaum Bargeld dabei und kaufte entsprechend das Heft nur noch sehr selten, da bargeldloses Zahlen nicht möglich war.

Kurz vor Weihnachten 2020, an einem kalten und grauen Tag, bin ich erneut einem Surprise Verkäufer begegnet. Als ich ihm sagte, ich hätte kein Bargeld dabei und könne das Heft leider nicht kaufen, wollte er mir eines schenken. Diese Geste hat mich so berührt, dass ich zwei Dinge gemacht habe: Erstens bin ich an den Bankomat gelaufen und habe Geld geholt und zweitens habe ich Surprise kontaktiert und ihnen meine private Hilfe zur Einführung von Cashless Payment angeboten. Gesagt, getan und nach einem virtuellen Kennenlernen und Austausch war klar, dass ich mit ihnen das Vorhaben in Angriff nehme.

Wie hast du Surprise konkret unterstützt?

Da ich seit vielen Jahren in der Digitalisierung unterwegs bin und viel Erfahrung in der Umsetzung von solchen Themen habe, wusste ich, was zu tun ist. Meine Analyse hat gezeigt, dass TWINT der beste Partner für Surprise ist und wir sind alle sehr happy, dass sie unkompliziert und mit viel Engagement Hand bieten. Denn so einfach war die Lösung nicht: TWINT für Privatkunden, wie die meisten von uns es kennen, kann im Kontext von Surprise nicht genutzt werden. Also musste eine alternative Lösung her, die Dank der tollen Zusammenarbeit mit TWINT auch gefunden wurde.

Was waren die Herausforderungen in diesem Projekt?

Wie in vielen Projekten lag die Herausforderung nicht an den technischen Möglichkeiten sondern vielmehr am Menschen, seinen Bedürfnissen, Ängsten und Gewohnheiten. Beispielsweise legen viele der Verkaufenden Wert darauf und sind teilweise auch darauf angewiesen, dass sie die Einnahmen aus dem Heftverkauf sofort zur Verfügung haben. Es stellte sich heraus, dass die zwei Tage zwischen Cashless Zahlung und Zahlungseingang auf dem Bankkonto eine grosse Hürde darstellen. Und teilweise ist das Vertrauen in die Technologie nicht da. Kommt das Geld wirklich bei mir an?

Und wo steht das Projekt heute?

In einer ersten Phase haben wir uns für einen Pilot mit einem Dutzend digital affinen Verkaufenden aus den verschiedenen Regionen entschieden. In der aktuellen zweiten Phase wird die bargeldlose Option Schritt für Schritt weiteren Verkaufenden zur Verfügung gestellt. Ob sie diese nutzen möchten, bleibt jedoch ihnen überlassen. Ich hoffe, dass ganz viele von dieser Möglichkeit profitieren werden. Die Tagesschau hat übrigens ganz aktuell zum Thema einen Beitrag mit Surprise gemacht.

Und wie kam es, dass Pragmatica sich hier engagierte?

Als ich meinen Vorgesetzten und Pragmatica CEO Gerfried Mülleitner von meinem privaten Engagement erzählt habe, war er sofort begeistert davon. Und da Digitalisierung eine unserer Kernkompetenzen ist, hat er kurzerhand angeboten, dass ich mein Engagement auf Arbeitszeit buchen kann. Ich finde das eine sehr schöne Geste und zeigt: We care! 

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